Subject: Adrigkeit
Anmerkungen zum Artikel Adrigkeit in Lederpedia: http://www.lederpedia.de/rohhaut_rohware/rohhaut…?s[]=ad…
Adrigkeit wird in diesem Artikel mit folgenden Argumenten begründet:
1. Haut nicht genügend ausgeblutet
2. Zu späte Konservierung
3. Faulendes Blut
4. Rohrartige Hohlräume (der Adern) werden durch mechanische Belastung eingedrückt.
Dazu meine Erfahrung
Ich erhalte u.a. Hirschhäute am Tag des Abschusses bzw. innerhalb von 24 Stunden nach dem Abschuss. Die Abschüsse finden in aller Regel durch Kopfschuss (mit anschließendem Kehlschnitt) satt. Die Tiere sind gut ausgeblutet. Die Felle werden dann von mir sofort sauber entfleischt, wobei so gut wie kein Blut mehr fließt, außer dem im Halsbereich in das Fell eingesickerten Blutes des Kehlschnittes. Anschließend kommen sie für eine bis zwei Wochen in den Äscher.
Trotz sehr frischer Verarbeitung also, d.h. kein verfaultes Blut, weisen dennoch alle meine Hirschhäute sowohl auf der Aas- als auch auf der Narbenseite, Narben abgestoßen, Adrigkeit auf. Mich stört das nicht weiter. Es gibt mir aber zu denken, ob die obige Begründung, der Adrigkeit wirklich richtig ist, da meine Häute meiner Meinung nach weder unzureichend ausgeblutet sind noch zu spät konserviert wurden.
Könnte es nicht so sein, dass es sich tatsächlich nur um eine Art Negativabdruck der Ader in der Dicke der Haut handelt? Und nicht zwingend ein Zusammenhang mit Hautfrische, Konservierung oder faulendem Blut besteht?
Eine letzte Woche begutachtete sämisch gegerbte Hirschhaut eines fremden Gerbers wies übrigens auch Adrigkeit auf der Aasseite auf, nicht aber auf der Narbenseite was ich auf das tiefe Abschleifen des Narbens zurückführe.
Adrigkeit wird in diesem Artikel mit folgenden Argumenten begründet:
1. Haut nicht genügend ausgeblutet
2. Zu späte Konservierung
3. Faulendes Blut
4. Rohrartige Hohlräume (der Adern) werden durch mechanische Belastung eingedrückt.
Dazu meine Erfahrung
Ich erhalte u.a. Hirschhäute am Tag des Abschusses bzw. innerhalb von 24 Stunden nach dem Abschuss. Die Abschüsse finden in aller Regel durch Kopfschuss (mit anschließendem Kehlschnitt) satt. Die Tiere sind gut ausgeblutet. Die Felle werden dann von mir sofort sauber entfleischt, wobei so gut wie kein Blut mehr fließt, außer dem im Halsbereich in das Fell eingesickerten Blutes des Kehlschnittes. Anschließend kommen sie für eine bis zwei Wochen in den Äscher.
Trotz sehr frischer Verarbeitung also, d.h. kein verfaultes Blut, weisen dennoch alle meine Hirschhäute sowohl auf der Aas- als auch auf der Narbenseite, Narben abgestoßen, Adrigkeit auf. Mich stört das nicht weiter. Es gibt mir aber zu denken, ob die obige Begründung, der Adrigkeit wirklich richtig ist, da meine Häute meiner Meinung nach weder unzureichend ausgeblutet sind noch zu spät konserviert wurden.
Könnte es nicht so sein, dass es sich tatsächlich nur um eine Art Negativabdruck der Ader in der Dicke der Haut handelt? Und nicht zwingend ein Zusammenhang mit Hautfrische, Konservierung oder faulendem Blut besteht?
Eine letzte Woche begutachtete sämisch gegerbte Hirschhaut eines fremden Gerbers wies übrigens auch Adrigkeit auf der Aasseite auf, nicht aber auf der Narbenseite was ich auf das tiefe Abschleifen des Narbens zurückführe.
Hartung
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