User title: Moderator
Member since Apr 2009 ·
127 posts · Location: Eningen
Group memberships: Administratoren, Mitglieder
Da nur Weißkalk und ein wenig Organik könnte ich mir den Kompost gut vorstellen!
Nein, aber!
- Kalkmilch nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Wegspülen größerer Mengen in Kanalisation oder Gewässer kann zur pH-Wert Erhöhung führen. Ein hoher pH-Wert schädigt Wasserorganismen. In der Verdünnung reduziert sich der pH-Wert erheblich, so dass die in die Kanalisation gelangenden Abwässer nur schwach wassergefährdend wirken. Die Wassergefährdungsklasse dürfte WGK 1 sein.
HINWEISE ZUR ENTSORGUNG
Kalkmilch eintrocknen lassen oder mit geeigneten Bindemitteln eindicken und unter Beachtung der behördlichen Vorschriften zusammen mit Gewerbeabfall entsorgen. Nicht ausgehärtete Reste unter der empfohlenen Abfallschlüsselnummer entsorgen.
Bei größeren Mengen muss der pH-Wert eingestellt werden.
Siehe auch z.B.:
http://www.experimentalchemie.de/02-b.htm
Säuren, Basen, Salzlösungen (soweit kein Hg, Cd, Pb o.ä.). Kleinere verdünnte Mengen gehören in den Ausguss. Größere Mengen sammelt man gemeinsam in einem Behälter, neutralisiere sie auf pH 8 (z.B. Kalk, NaOH, HCl), gebe die überstehende Flüssigkeit in den Ausguss, den Schlamm in einen Plastikbehälter und diesen zur Deponie. Eisen-, Zink-, Aluverbindungen sind in kleineren Mengen problemlos.
Sprichwort aus der Mongolei: Wenn du für jemanden eine Lampe anzündest, wird es auch deinen Weg erhellen!

This post was edited on 2009-12-20, 09:22 by
Stefan Banaszak.